Videospielhistorikers Wochenrückblick 09.01. – 23.01.

Gelungen oder misslungen? – Expeditions: Rome unter der Lupe

Für alle Freund*Innen des alten Roms erscheint gleich zu Beginn dieses Jahres ein sehr interessanter Titel: Expeditions: Rome. Das von dem dänischen Entwicklerstudio produzierte Strategie-Rollenspiel orientiert sich dabei eng an seinen „Vorgängern“ Expeditions: Conquistador und Expeditions: Viking und versetzt die Spielerin in das antike Rom. Da die Entwickler*Innen auch hier immer wieder betont haben, das Spiel „historisch authentisch“ zu gestalten, lohnt es sich nicht nur, einen Blick auf das Spiel an sich, sondern auch auf das dort präsentierte Geschichtsbild zu werfen. Das Magazin BeyondPixels macht genau das in ihrem Test und nimmt das Spiel kritisch unter die Lupe. Den gesamten Test findet ihr unter dem folgenden Link.

Expeditions: Rome im Test – Romanes eunt domus?

Hat sich das Warten gelohnt? – Preview zu Die Siedler

Was erhält man, wenn man folgende drei Begriffe zusammenwirft: Historisch – Aufbaustrategie – Deutsch? Genau: Die Siedler. Bereits seit dem ersten Teil, welcher im jahr 1993 erschien, bauen, siedeln und wuseln die Siedler auf den PCs herum und lassen dabei die Herzen von Aufbaustrategiespieler*Innen höher schlagen. Eine große Stärke des Spiels war es immer, ein entspanntes Gefühl vom Bauen einer historischen Siedlung zu erzeugen, unabhängig davon, in welcher Epoche die jeweiligen Titel angesiedelt waren. Auch der neuste Teil der Siedler-Serie versprach anfangs, in die Richtung seiner Vorgänger zu gehen. Allerdings scheint sich in den aktuellen Planungen einiges geändert zu haben, auch in Bezug auf die im Spiel aufgegriffenen historischen Aspekte. Eine genauere Analyse, wie es um den neuen Siedler-Teil aussieht, findet ihr in den folgenden Preview-Videos von GameStar und PCGames:

Die Zerstörung der Siedler (gamestar.de)

Die Siedler | PREVIEW | Das ist die falsche Richtung! (PC Games.de)

Gespielter Sozialismus: sozialistische Videospiele aus den 80ern

Wer an die Slowakei denkt, denkt vermutlich nicht direkt an Videospiele. Tatsächlich entstanden dort in den späten 80er Jahren eine große Reihe von Videospielen, welche vor allem im Ostblock relativ populär waren. Natürlich waren auch diese voll von politisch-ideologischen Botschaften, verschwanden aber nach dem Ende des kalten Krieges relativ schnell in der Versenkung. Für ein größeres Projekt wurden jetzt 10 Spiele aus den Jahren 1987 bis 1989 herausgesucht und neu lokalisiert, sodass sie auch erstmals für Menschen, die der slowakischen Sprache nicht mächtig sind, zugänglich werden. Wer also mal einen spannenden Blick in die sozialistische Videospielwelt werfen möchte, sollte sich den folgenden Artikel einmal anschauen.

So kannst du jetzt sozialistische Videospiele aus den 80ern zocken (t3n.de)

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